Wann wir Tools und Hilfe in der Personalarbeit für sinnvoll halten
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Wann wir Tools und Hilfe in der Personalarbeit für sinnvoll halten

Internetbörsen suchen mit Hilfe von Algorithmen nach dem passenden Angebot oder auch dem Partner fürs Leben. Auch für den Arbeitsmarkt gibt es solche Werkzeuge. Wir bei Ecovis nutzen Tools und Technik nicht nur, weil es hip ist.

Wollen Sie beim ersten Bewerbungsgespräch mit einer Maschine sprechen, die Ihre Mimik und Gestik auswertet und die dann darüber entscheidet, ob Sie in der nächsten Bewerbungsrunde landen? Bernd Dobmann, Personalleiter bei Ecovis in München, hat sich einige Tools und Auswahlverfahren bereits angesehen. „Ich finde es interessant, was es inzwischen alles gibt“, sagt der 42-Jährige, „aber für mich ist das persönliche Kennenlernen ohne große Tests und Tools der beste Grundstein für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft.“ Ob jemand den Erwartungen dann tatsächlich gewachsen ist, ob er oder sie im Team ankommt und wie sich jemand entwickelt, das zeige sich ohnehin immer erst in der Praxis.

Bei Ecovis können Fach- und Führungskräfte Unterstützung zum Beispiel durch eine Online-Persönlichkeitsprofilanalyse bekommen. „Das hilft ihnen für ihre eigene spätere Entwicklung“, sagt Dobmann. Auch die Hilfe von Trainern und Coaches können Mitarbeiter bei Ecovis erhalten. „In manchen Situationen braucht man einfach einen anderen Blickwinkel“, lautet Dobmanns Erfahrung, „hier sind Profis die beste Lösung, denn sie geben den Menschen eine gute Möglichkeit, Herausforderungen zu bewältigen.“

Steffen Biehle, Ecovis-Steuerberater in Niesky, hat die Online-Persönlichkeitsprofilanalyse getestet. „Mir hat es eine andere Perspektive auf meine bisherige berufliche Entwicklung gegeben. Und ich habe Impulse und Werkzeuge für meine zukünftigen Ziele mit auf den Weg bekommen“, sagt der 31-jährige Steuerberater in Niesky. Und: Er weiß, dass das Ergebnis seine Privatsache ist.

Die Bewerbung und das Onboarding laufen bei Ecovis aber weiterhin über den persönlichen Austausch mit Fach- und Führungskräften aus dem Unternehmen. „Allein schon aus unseren Grundsätzen ,Persönlich gut beraten‘ für unsere Mandanten und ,besser mit dir‘ im Karrierekontext heraus, wäre alles andere unpassend“, sagt Dobmann.