China aktualisiert Regeln zur Registrierung von Technologieverträgen für 2026
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China aktualisiert Regeln zur Registrierung von Technologieverträgen für 2026

China überarbeitet den regulatorischen Rahmen für die Technologievertrag-Registrierung grundlegend. Die neuen Maßnahmen, erlassen vom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie, traten am 1. März 2026 in Kraft. Ziel ist es, die Aufsicht über Technologietransaktionen zu stärken und die übergeordnete Innovationspolitik des Landes zu unterstützen.

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Wann ist die Registrierung eines Technologievertrags in China relevant?

Technologieverträge kommen in China typischerweise in folgenden Bereichen zum Einsatz: Forschungs- und Entwicklungskooperationen, Technologielizenzierungen sowie technische Beratung. Unternehmen können solche Verträge bei den zuständigen Behörden einreichen, um bestätigen zu lassen, dass sie nach chinesischem Recht als Technologieverträge qualifiziert werden.

Obwohl die Registrierung von Technologieverträgen in China grundsätzlich freiwillig ist, wird sie in der Praxis häufig vorausgesetzt, um staatliche Fördermaßnahmen nutzen zu können. Zu diesen Anreizen gehören Mehrwertsteuerbefreiungen für bestimmte Technologiedienstleistungen, Ermäßigungen bei der Körperschaftsteuer auf Einkünfte aus Technologietransfers sowie erhöhte steuerliche Abzüge für F&E-Ausgaben.

Was regeln die neuen Vorschriften konkret?

Die aktualisierten Regeln präzisieren, wie Registrierungsbehörden Verträge bewerten und feststellen, ob sie unter die gesetzlich anerkannten Kategorien von Technologievereinbarungen fallen. Bei Erfüllung der Voraussetzungen kann die Behörde eine offizielle Bescheinigung über die China Technologievertrag Registrierung ausstellen. Registrierte Verträge und zugehörige Dokumentation sind grundsätzlich fünf Jahre aufzubewahren. Darüber hinaus werden Verfahren für Vertragsänderungen, Beendigung und Löschung der Registrierung konkretisiert.

Warum dies für Unternehmen wichtig ist

Für Unternehmen im chinesischen Technologie- und Innovationssektor unterstreichen die neuen Regeln, wie wichtig eine sachgerechte Vertragsstrukturierung und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen sind. Verträge, die für eine Technologievertrag-Registrierung in China qualifizieren, können von erheblichen Steuervorteilen und politischer Unterstützung profitieren.

Für ausländische Unternehmen mit chinesischen Partnern – etwa bei Technologietransfers, Lizenzvereinbarungen oder F&E-Projekten – kann die vertragliche Einstufung unmittelbar darüber entscheiden, ob Fördermittel in Anspruch genommen werden können. Unternehmen sollten ihre Vertragsgestaltungen daher sorgfältig prüfen und sicherstellen, dass Vereinbarungen den verfügbaren regulatorischen Rahmen optimal ausschöpfen.

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