Ü-Hilfe III Plus: 10.000 Euro für Digitalisierung
Überbrückungshilfe III Plus
Share >

Ü-Hilfe III Plus: 10.000 Euro für Digitalisierung

Bis zu 10.000 Euro sind als Kosten für Online-Shops, Webseiten, Social-Media-Maßnahmen und zur Digitalisierung im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus förderfähig.

Als Fixkosten können im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus auch Maßnahmen der Digitalisierung und Marketingmaßnahmen angerechnet werden. Welche Investitionen als Fixkosten angesetzt werden können, regelt die FAQ-Liste der Überbrückungshilfe III Plus.

Die wichtigsten Eckpunkte zusammengefasst

Welche Unternehmen können Investitionen in Marketing und Digitalisierung im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus ansetzen?
Alle Unternehmen, die für die Überbrückungshilfe III Plus antragsberechtig sind, können solche Investitionen als Fixkosten ansetzen. Welche Maßnahmen dazu zählen, regelt eine Positivliste, die in den FAQs aufgenommen wurde.

Welche Kosten sind förderfähig?
Folgende Digitalisierungs-Investitionen sind anrechenbar (Positivliste):

  • Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops
  • Bearbeitung/Aktualisierung des Internetauftritts/der Homepage zur Umsetzung von Click-and-Collect oder Click-and-Meet Konzepten
  • Neuinvestitionen in Social-Media-Aktivitäten
  • Investitionen digitales Marketing (Social Media, SEO, SEA, e-Mail Marketing, etc.)
  • Kompetenz-Workshops in digitalen Anwendungen
  • Weiterbildungsmaßnahmen zur Weiterentwicklung digitaler Geschäftsmodelle
  • Eintrittskosten bei großen Plattformen
  • Lizenzen für Videokonferenzsystem
  • Anschaffung von Hardware und Software-Lizenzen zur Umsetzung von Homeoffice-Lösungen
  • Update von Softwaresystemen zur Weiterentwicklung digitaler Geschäftsmodelle
  • Implementierung von digitalen Buchungs-, Reservierungs- und Warenwirtschaftssystemen
  • Wechsel des Kassensystems, um neue digitale Services zu ermöglichen z. B. „am Tisch per Handy ordern“
  • Entwicklung oder Anpassung App für Kundenregistrierung
  • Ausrüstung zur Bereitstellung digitaler Service Angebote (Kamera, Mikrofon, etc.)
  • Foto-/Video-Shootings, wenn sie zur Ausübung der betrieblichen oder selbstständigen Tätigkeit erforderlich sind
  • Förderungsfähig sind auch Anschaffungen und Erweiterung von elektronischen Aufzeichnungssystemen im Sinne des § 146a Abgabenordnung (AO)

Bis zu welchem Betrag sind Investitionen als Fixkosten anrechenbar?
Maximal können Unternehmen Kosten bis zu einer Höhe von 10.000 Euro ansetzen. Dies gilt für den gesamten Förderzeitraum von Juli bis September 2021.

Welche weiteren Fördermittel unterstützen bei der Markterschließung und Digitalisierung?

Gibt es Voraussetzungen , um die Kosten ansetzen zu können?

  • Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, müssen die erhaltenen Förderung zurückbezahlt werden.
  • Maßnahmen, die nicht explizit als förderfähig (FAQ Anhang 3) aufgeführt sind, dürfen nicht angesetzt werden
  • Eine digitale Schnittstelle alleine ist nicht ausreichend, um die Förderfähigkeit zu begründen
  • Die Kosten der Maßnahmen müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den Zielen stehen
  • Die Maßnahme muss primär der Existenzsicherung des Unternehmens in der Pandemie dienen und darf kein Abbau eines Investitionsstaus sein
  • Förderfähig sind vor allem Kosten, die infolge von Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie entstanden sind.

Wichtig:
Eine Begründung und Einzelfallprüfung ist notwendig, wenn die geltend gemachten Kosten für Nr. 14 (Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen), 16 (Ausgaben für Hygienemaßnahmen) und 17 (Investitionen in Digitalisierung) im Förderzeitraum (Juli bis September) zusammengerechnet 10.000 Euro überschreiten.

Sie haben Fragen oder suchen Unterstützung bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens? Wir beraten Sie.

Sie suchen professionelle Unterstützung?

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Nachricht per Kontaktformular. Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.


Ansprechpartner

Unternehmensberater in Dingolfing, Andreas Bachmeier
Andreas Bachmeier
Tel.: +49 8731-75 96 0
Unternehmensberater in Dingolfing
Beraterseite

Unternehmensberater in Dingolfing, Andreas Steinberger
Andreas Steinberger
Tel.: +49 8731 7596 72
Unternehmensberater in Dingolfing
Beraterseite

Unternehmensberaterin in Glauchau, Sabine Winter
Sabine Winter
Tel.: +49 3763-41 88 22 0
Unternehmensberaterin in Glauchau
Beraterseite

Unternehmensberater in Dresden, Steffen Wartenberg
Steffen Wartenberg
Tel.: +49 351-26 31 5 17
Unternehmensberater in Dresden
Beraterseite

Unternehmensberater in Nürnberg and Würzburg, Dr. Holger Fischer
Dr. Holger Fischer
Tel.: +49 911-206 85 61
Unternehmensberater in Nürnberg
Beraterseite

Unternehmensberater in Glauchau, Mike Rudolph
Mike Rudolph
Tel.: +49 3763-41 88 22 6
Unternehmensberater in Glauchau
Beraterseite

Unternehmensberater in Dingolfing, Alexander Waschinger
Alexander Waschinger
Tel.: +49 8731-7596 76
Unternehmensberater in Dingolfing
Beraterseite

Diplom-Kaufmann in Nürnberg, Florian Krome
Florian Krome
Tel.: +49 911-206 85 36
Diplom-Kaufmann in Nürnberg
Beraterseite