Hilfsaktion Noma e.V., Westafrika, Niger, Hilfe an Noma erkrankten Kindern
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Hilfsaktion Noma e.V., Westafrika, Niger, Hilfe an Noma erkrankten Kindern

Die Hilfsaktion Noma e.V. hilft Kindern, die unter der Krankheit Noma leiden. Der Verein ist in erster Linie in Westafrika und hier insbesondere in den Ländern Niger und Guinea Bissau aktiv.

Die Krankheit:

Noma ist eine bakterielle Krankheit, die fast ausschließlich unterernährte Kinder in Entwicklungsländern betrifft. Die Krankheit beginnt meist an der Wangenschleimhaut mit der Bildung von Geschwüren. Von dort befällt Noma auch tiefere Gewebsschichten wie Muskulatur und Knochen und breitet sich über das gesamte Gesicht aus. Dies kann zur Beeinträchtigung vieler körperlicher Funktionen, wie Essen, Riechen, Sehen und Hören führen. Im Frühstadium kann Noma mit Antibiotika behandelt werden. Bei fortgeschrittener Krankheit sind Operationen notwendig.

Hilfe:

Beim Kampf gegen Noma geht es darum, den Kindern kurzfristig zu helfen — aber auch darum, die Krankheit langfristig zu stoppen. Dies ist nur mit Aufklärung, Prävention und Präsenz vor Ort möglich.
Deshalb hat der Verein Noma-Stationen in den betroffenen Ländern eingerichtet.

Der Verein:

Die Hilfsaktion Noma e.V. Regensburg wurde 1994 durch die Initiative von Frau Ute Winkler-Stumpf gegründet. Um wirksam und überschaubar helfen zu können, beschränkt sich die Arbeit des Vereins derzeit auf Niger, das als ärmstes Land der Welt gilt. Ein Bericht im Fernsehen hatte Frau Winkler-Stumpf auf die Krankheit aufmerksam gemacht. Die Lehrerin beschloss spontan zu helfen. Zunächst wollte sie nur Geld sammeln, um einem Kind zu helfen. Daraus wurde aber mehr: Mit engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern konnte ein gemeinnütziger Verein gegründet werden, der bis heute die Hilfe durch Spenden ermöglichen kann.

Mehr Informationen:

www.hilfsaktionnoma.de

Kontakt:

Hilfsaktion Noma e.V.
Eichendorffstraße 39
93051 Regensburg
Tel.: +49 941 946 161
E-Mail: info@hilfsaktionnoma.de