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Wirtschaftsdelegationsreise in den Iran knüpft an alte Beziehungen an

Die gemeinsame Wirtschaftsdelegationsreise der drei Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt unter der Federführung der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2016 war ein voller Erfolg. Mit neuen Erkenntnissen, interessanten Eindrücken und vielen guten Kontakten zu Politikvertretern und Investoren kehrten die Delegationsteilnehmer aus dem Iran zurück. Begleitet von den Mitgliedern der Landesregierungen, u.a. Minister Christian Pegel aus dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung MV und Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph aus dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV war unter den Teilnehmern auch Rechtsanwalt Dr. Friedhelm Köster aus der Schweriner Kanzlei ECOVIS Grieger Mallison Köster Rechtsanwälte. Neben Unternehmensbesuchen in Teheran und Isfahan standen vor allem zahlreiche Roundtable-Gespräche auf der Tagesordnung. Zentrale Themen waren die inländischen Wachstumsbranchen Medizintechnik und Erneuerbare Energien, Maschinen- und Anlagenbau sowie die Bereiche Logistik und Infrastruktur. Aufgrund wirtschaftlicher Isolation durch Embargo und Sanktionen hat das Land hier einen großen Nachholbedarf und gilt mit der schrittweisen Aufhebung der Wirtschafts- und Handelsbeschränkungen als einer der attraktivsten Wachstumsmärkte am Persischen Golf. Bei allen Gesprächen zeigte sich großes Interesse seitens der iranischen Entscheidungsträger an deutscher Qualität. Im Bereich erneuerbare Energien konnten Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern im Iran besonders punkten. Die Teilnehmer der Delegation nutzten daher die Unternehmerreise für die Auslotung der Geschäftsmöglichkeiten und für das Kennenlernen der Menschen und der Kultur. Im Dialog der IHK-Vertreter aus Schwerin, Rostock und Magdeburg, der deutsch-iranischen Auslandshandelskammer (AHK) und der Iranischen Industrie- und Handelskammer (Iran Chamber of Commerce, Industrie, Mines & Agriculture, www.iccima.ir) äußerte die iranische Seite den Wunsch nach einer intensiven Zusammenarbeit der deutschen Bundesländer mit den iranischen Provinzen. Vor diesem Hintergrund wurden weitere Gespräche bereits fest terminiert. So zum Beispiel für eine Handelskonferenz am Kaspischen Meer, die Ende Januar 2017 stattfinden wird. Auf Einladung wird auch Rechtsanwalt Dr. Friedhelm Köster die Gespräche begleiten. Als Fachanwalt für Steuerrecht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht verfügt Dr. Köster über umfangreiche Erfahrungen auf diesen Fachgebieten und weitreichende Kontakte im In- und Ausland. Bewährt hat sich hierbei auch die Kooperation mit Dr. Hamid Doost (Berater Business Administration and Strategy), der mit seinen iranischen Wurzeln und Wohnsitz in Deutschland kompetent zwischen den Kulturen vermittelt. Dr. Doost verfügt sowohl über exzellente Kontakte im Iran als auch Beziehungen zu europäischen Wirtschaftsvertretern und steht zusammen mit Rechtsanwalt Dr. Köster als Ansprechpartner für Investoren auf deutscher als auch auf iranischer Seite beratend zur Verfügung.



Eine Region mit Potenzial: Ausblick auf die Stadt Teheran
Bild oben: Die Teilnehmer der Wirtschaftsdelegation 2016

Bilderquelle: IHK zu Schwerin

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