Mediator für Gerichtsverhandlung

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Wie ein Mediator Ihren Streit lösen kann

10.07.2019

Nachbarschaftsstreitigkeiten gehören zum Tagesgeschäft der Gerichte. Oft ergibt es jedoch Sinn, einen Kompromiss zu finden. Wie das gehen kann, erfahren Sie hier.

Darum ging es im Rechtsstreit

Eine Jagdpächterin fühlte sich durch die Mitglieder eines Modellflugvereins beim Jagen gestört. Der Verein hatte sein Gelände in ihrem Jagdrevier. Die Vereinsmitglieder hielten sich zwar an die behördlichen Beschränkungen der Flugzeit, waren aber auch nach Beendigung des Flugbetriebs noch auf dem Gelände unterwegs. Die Jägerin beklagte, dass dies insbesondere die Jagd auf Wildschweine erheblich erschweren würde.

So ging das Verfahren aus

Die beteiligten Parteien wollten den Streit vor dem Amtsgericht Augsburg verhandeln (Pressemitteilung 5 vom 27.05.2019 zu Urteil Gz. 14 C 2528/18). Bevor die Richter allerdings ein Urteil sprechen mussten, fanden die Jägerin und die Vertreter des Modellflugvereins im Rahmen der Güteverhandlung einen Kompromiss. Sie vereinbarten zur Zufriedenheit aller Beteiligten, dass die Modellflieger um die Zeit des Vollmonds ihren Flugbetrieb früher beenden. Im Gegenzug dürfen sie das Gelände donnerstags und freitags länger nutzen und einmal jährlich ein Sommerfest ausrichten.

Das bedeutet die Entscheidung für Sie

„Nicht immer müssen Richter in Rechtsstreitigkeiten ein Urteil sprechen“, sagt Ecovis-Expertin Julia Gerhardter, „oft können sich die Parteien bereits in der gerichtlichen Güteverhandlung  einigen. Ein Mediator kann häufig sogar dabei helfen, einen Kompromiss zu finden, ohne dass die Sache vor Gericht landen muss.“

Julia Gerhardter, Rechtsanwältin Wirtschaftsmediatorin bei Ecovis in München