Unternehmensnachfolge Fallbeispiel eines Tiefbaubetriebes
Übergabe mit kalkulierbarem Risiko - Mit umfassendem Coaching begleitet Ecovis ein Familienunternehmen
beim Wechsel auf die nächste Generation.
Den Entschluss, sich selbstständig zu machen, hatte Seniorchef Werner Kernchen erst relativ spät getroffen. Er wurde 54 Jahre alt, als er im September 1994 seine eigene Firma gründete, einen Mietpark für Baumaschinen und Tiefbaubetrieb in Niesky. Zu dieser Zeit lief das Baugeschäft im Osten Deutschlands noch glänzend. Doch der Boom hielt nicht lange, und auch die Firma Mietbau Kernchen musste geschäftliche Einbrüche verkraften. Trotz des schwierigen Geschäfts entschloss sich Junior Steffen Kernchen, in den väterlichen Betrieb einzusteigen.
Dazu wandten sich Vater und Sohn an ihre langjährige Steuerberaterin Ines Wollweber von Ecovis in Niesky. Sie sollte erste Pläne für eine reibungslose Nachfolgeregelung schmieden. „Insgesamt haben wir vier verschiedene Varianten ausgearbeitet“, sagt Ines Wollweber. Alle Folgen mussten genau abgeschätzt werden, um für den Sohn die Übernahme des Betriebs möglichst risikoarm zu gestalten. Ein umfassender Beratungsauftrag. „Es ging nicht nur darum, die steuerlichen Belastungen zu minimieren, sondern vor allem auch darum, die Finanzierung solide fortzuführen, Liquiditätspläne und Firmenkonzepte zu erarbeiten“, sagt Ines Wollweber. Als guter Partner hat sich dabei auch die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien e.G. erwiesen, die die Übergabe schnell und unkompliziert mitbegleitet hat.
2007 fiel dann die Entscheidung. Der Senior übertrug den Betrieb nach dem Modell der vorweggenommenen Erbfolge: Der Junior übernahm die Gesellschaft mit allen zehn Mitarbeitern, dem Vermögen und den Schulden und führt es wie der Vater fort. Der Vater erhält aus dem Betrieb seitdem eine monatliche Rente. „Von verschiedenen Möglichkeiten, etwa einem Verkauf an den Sohn oder einer Verpachtung mit späterer Kaufoption, war die Variante der vorweggenommenen Erbfolge für beide die beste Lösung“, sagt die Beraterin. „Bei der Übertragung ist keine Einkommensteuer angefallen. Wegen des Freibetrages auf das Betriebsvermögen musste der Sohn auch keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer abführen.“
Für den Sohn war es aber mindestens genauso wichtig, dass Ecovis ihm während seiner ersten Schritte in die Selbstständigkeit beratend zur Seite stand: Gespräche mit den Banken führten die Steuerberaterin und er gemeinsam; sie unterstützte ihn bei den Kreditanträgen, Darlehen für die Existenzgründung. Einen Teil der Beratungskosten hat sogar das Arbeitsamt als Coachingbeihilfe übernommen. „Ich konnte immer schnell und unkompliziert um Rat fragen“, das hat Steffen Kernchen besonders viel bedeutet – gerade wenn es auch einmal um sensible Fragen ging, die mit dem Ausscheiden des Vaters aus dem Betrieb zusammenhingen. „Hier hat Ines Wollweber immer das richtige Gespür bewiesen“, so Kernchen.
Was wir Ihnen bieten können
Bei der Nachfolgeregelung in einem Familienbetrieb geht es um mehr als die reine Übertragung des Vermögens. Persönliche Anliegen spielen eine große Rolle. Ecovis zählt viele Familienbetriebe zu seinen gewerblichen Mandanten und verfügt über die entsprechende Beratungspraxis, um die Betriebsübergabe an die nächste Generation reibungslos zu gewährleisten.
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ECOVIS Hotline: 01805/ ECOVIS (=01805/ 326847) - 14 Cent/ Min. (aus dem Festnetz der Dt. Telekom AG, Handykosten können abweichen) |
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