ECOVIS Grieger Mallison engagiert sich in Mecklenburg-Vorpommern in der Beratung von Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen. (27.01.2006)
Wo stehen wir in der Entwicklung der MVZ? Welche rechtlichen, finanziellen, zeitlichen Hindernisse stehen im Weg? Wohin geht der Trend? Welche MVZ-Typen bilden sich heraus? Welche Probleme kann man damit lösen? Was zeigen uns die Erfahrungen bestehender MVZ´s?
Zu diesen Fragen fand am 25. Januar eine Tagesveranstaltung im Schloss Fleesensee statt. Neben zahlreichen anmeldeten Gästen kamen gestern auch noch viele Kurzentschlossene zu unserer Veranstaltung.
In Fachreferaten wurde Stellung zu aufgeworfenen Fragen genommen, daneben gab es erste Erfahrungsberichte von MVZ´s u. a. aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die äußerst positive Resonanz der eingeladenen Gäste aus dem Bereich Gesundheitswesen zeigt, das dieses Thema uns garantiert in nächster Zeit beschäftigen wird, denn es beinhaltet den neuen Rahmen für künftige Aktivitäten in der medizinischen Versorgung.
Einerseits wurde deutlich, dass Medizinische Versorgungszentren in Zukunft einen zunehmend wichtigen Teil in der Versorgung der Bevölkerung einnehmen werden, insbesondere in den Flächengebieten. Die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren wird dabei eine große Rolle spielen. Aber auch niedergelassene Arztpraxen können zu Kernen von Versorgungszentren werden.
Aus den Vorträgen der Vertreter von Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer wurde deutlich, dass die Gesetzeslage derzeit noch viele Einschränkungen beinhaltet, die auf Dauer nicht zu halten sein werden und die auf die jetzt schon drängenden Probleme der Zukunft ausgerichtet werden müssen.
So ist es bisher noch untersagt, dass ein Arzt oder eine andere Gesundheitseinrichtung eine "rollende Arztpraxis" unterhält. Überraschend war die Übereinstimmung mehrerer Referenten, dass dieses erlaubt werden müsse, wenn man in den schwach besiedelten Gebieten überhaupt noch eine angemessene Versorgung bieten wolle.
Fazit: Die tatsächliche Entwicklung wird hier noch bestehende gesetzliche Einschränkungen überrollen und einen großen Anpassungszwang der Gesetze bewirken.
Große Teile der medizinischen Versorgung werden künftig in neuen Formen stattfinden wie integrierte Versorgung, Medizinische Versorgungszentren und verstärkte Kooperation zwischen stationären und ambulanten Einrichtungen.
Weitere Veranstaltungen zu diesem Themenkreis sind geplant, Anfragen bitte an Marlis Riemann, ECOVIS Grieger Mallison, Telefon 0381/649112 oder
Anlagen:
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ECOVIS Hotline: 01805/ ECOVIS (=01805/ 326847) - 14 Cent/ Min. (aus dem Festnetz der Dt. Telekom AG, Handykosten können abweichen) |
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